Warum müssen wir immer über irgendwelchen Blödsinn plappern? Damit wir uns wohl fühlen? Man weiss immer das man jemand besonderses gefunden hat, wenn man einfach mal für 'n Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann.
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give me a ticket for an aeroplane

mir ist so kalt.

heute gab es wieder mal viele tränen. tell me something new...

als ich aufstand und schlaftrunken ins sibirien herausstolperte, war es noch belanglose müdigkeit, unzurechnungsfähigkeit die mich laienhaft und mit latent schnellem gang durch den schneesturm schickte -mir war alles egal.
langsam erwachend und mir vieler sachen bewußt werdend, hab ich wohl dann meinen mut, meine portion gelassenheit für den folgenden tag -nenn es wie du willst- an irgendeiner ecke platt getreten, er ist mir herausgepurzelt und ich, voller unaufmerksamkeit, trete ihn platt! ich hab nicht mal gehört wie das leben mich in diesem moment lauthals auslachte.
der schnee nahm kein ende und in mir stieg der ekel hoch, bei dem gedanken schon wieder funktionieren zu müssen, nüchterne worte und müdes gelächel für diese dilettanten, die nichts vom harten leben verstehen, übrig zu haben. es wir nichts gesagt, aber unendlich viel geredet. das ganze laute rumgesabbere eben. mein gesicht war festgefroren und meine gedanken voller wut auf den tag, den ich mir durch kraftloses rumgeheule noch verdammt versauen würde. alles eine übel riechende sülze in die wir hindurch waten... ich ahnte es und verschwand. was jetzt geblieben ist, ist die wut.
6.3.06 17:01


get rid of it!

I thought I knew you but I guess I was wrong you only see the things you convinced yourself of
and like you said yeah I'm maybe unkind and why don't you open your eyes just fuckin blind
cause I've been waiting for such a long time, can't you see...
I'd rather die than change the way I look at life
I'd rather die than tear my love apart
can you feel the presence of my thoughts? and you don't say much now but what you say that spins away. now you're waiting, you're waiting for the end, before the end where it all began.
you have to know you just gotta let go, the worlds not a bad place but still...
do you need someone? someone to hold? that lets the light shine through and still touch you when it's cold? but I left you before I knew ya and yeah how long will it take for you to forget this and yeah I left you cause I never really felt that far away oh my love I left him i gotta hope that you still waste my time
21.3.06 16:24


wurstbrot

ich esse an diesem einen tag so viel wie ein hungriger gnogag in einer ganzen woche. den gnogag den ich heute morgen traf war ein richtiger knobi.
hätte uns jemand beobachetet -was sicherlich viele taten- ja sie hätten gesagt: mann die beiden habn auch nur knobi im kopf.
dabei war ich nur damit beschäftigt ein richtig dickes knobibrot zu schmieren um es mir anschließend mit ein wenig knäckebrot zu versüßen.
endlich zu hause angekommen mit üblen keiten in meinem magen, wurde ich von einem mir vertrauten knobi geboten ihm ein bananenbrot anzurrichten. ich konnte ja schlecht widerstehen... in dem verflixten küchenschrank hielten sich aber nur verflixte käsebrote auf die an verflixten mäusen rumnagten... ey alles trockenfutter hier! sagte ich wütend und fluchte noch eine weile rum, bis wieder dieser enorme gnogag hunger in mir aufkochte.
meine liebe käsemami kam herein und ich erzählte ihr meine befürchtung, dass ich bald zu einer kugeligen kugel mutieren würde. im selben moment war ich aber mit meinen gedanken bei einem köstlichen brot mit knäckebrotbelag, was ich im übernächsten moment schon in mich hinein gestopft hatte. die käsemami beruhigte mein besorgnis und sagte sogleich: du bist schon so weiß wie ein schimmelbrot, iss ruhig mein kleiner gigs.
und so aß ich.

und die moral vom knäckebrot: hör auf deine käsemami!
22.3.06 17:14


der trip geht weiter

es ist dienstag.
wie ich diesen tag mittlerweile hasse.
alles führt wieder da hin wo ich schon einmal stockte. ich will auf diesem punkt nicht verharren, bis ich zusammenbreche, weil ich den hammer so oft angesetzt habe, dass ich ohne zugeschlagen zu haben schon unter seinem gewicht verrecke.

der himmel brennt. er ist feuerrot und über mir scheint sich die schwarze asche der verbrennenden glut am horizont zu einem weichen lila saum ab zu zeichnen, so dass die wolken keine wolken mehr sind, sie legen sich wie eine dunle decke über mich und verschließen die welt. die komplette auslieferung an die natur.
das meer trägt die farbe des himmels. wasser, das glüht.

der selbsthass. die glut in mir. das zerbrechen an der zerbrechlichkeit. der würgreiz des spiegelbilds und des spiegelbild betrachters ekel. nahrung für die glut.
ich bin nur kraftlos. sonst ist es ja nichts...
ein kleiner sonderstatus muss her, auf dem ich ein bisschen verweilen kann.
bewilligt von der regierung, für alle, die sich gedanken über das selbst machen, über das an- und ausziehen der seele, die hinterher hinken weil sie zu weit gedacht haben...
28.3.06 21:27





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