Warum müssen wir immer über irgendwelchen Blödsinn plappern? Damit wir uns wohl fühlen? Man weiss immer das man jemand besonderses gefunden hat, wenn man einfach mal für 'n Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann.
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Ich habe mich mal entschlossen...

...Gedanken von mir zu ver?ffentlichen, vielleicht is das hier erstmal der beste weg um texte nicht irgendwo verstauben zu lassen. unter anderem diesen traum, ein wenig ?lter er ist...

Es ist zehn minuten nach elf und gerade in diesem moment beginnt mein englischunterricht.
Ich neige dazu meine Priorit?ten zu verschieben, wenn mein K?rper mir sagt, dass es so nicht weiter geht.
Als ich heute um 9 uhr aufgestanden bin, hat er mir so etwas ?hnliches gefl?stert.
Ich w?re nicht unf?hig gewesen mich in die Schule zu schleppen, die Schwerm?tigkeit und Depression,
der Hass ?ber mein Leben sind mit der Nacht verschwunden. Wie ich mir gestern schon gedacht hatte...
Ich war mir nur klar dar?ber, dass ich heute niemanden sehen mag, keine Oberfl?chlichkeiten,
kein Blabla, kein "wie gehts dir?" h?ren kann. Die Tr?ume von dieser Nacht scheinen sich zu sehr in
eine transparente Realit?t aufzul?sen. Es ist schade, wie die Bilder verschwinden, die man im Schlaf
noch als das wirkliche Leben wahrgenommen hat. Ich versuche das komplexe Puzzle hier mal zusammen zu setzen...:

Dream on

Verschwommene Farben als eine Erinnerung... Schwierig, denn auch wenn ich dich nicht erkenne,
bin ich mir ganz sicher, dass du der bist, den ich liebe, mein Freund, dem ich nach dieser verwirrten Autofahrt
mit zwei unbekannten Idioten am Steuer, auf eine Party gefolgt bin. Seltsamerweise erinnere ich mich an den Ort,
es ist, als ob ich schonmal durch diese Bruchbude gelaufen bin. Nur diesmal bin ich nicht eingeladen.
Dann sehe ich dich, wie du dich freust, dass ich hier bin. Alle freuen sich, grinsen mich an, l?gen sie h?tten mich erwartet. Ein unkoordiniertes Torkeln ?berkommt mich. Schon habe ich die h?sslichen Fratzen wieder vergessen. Ich irre eine Weile allein durch diese merkw?rdigen Gassen. Hier war ich schon einmal. Es scheint so, als ob ich alles in einer unheimlichen Geschwindigkeit zur?cklege, aber ich weiss, du bist nicht weit und stehst auf einmal schon wieder bei mir.
Ich bin entt?uscht, dass du mir nicht den Weg nach Hause zeigst. Ich habe doch keine ahnung wo ich bin...
Bin nur erleichtert endlich die lebensgef?hrliche Autofahrt hinter mir zu haben und m?chte nach Hause.
Ich stehe an der Autobahn, es ist d?ster und ich weiss, wenn du mich nicht begleitest, werde ich die Nacht nicht ?berleben. Wie kannst du nur eine Sekunde daran denken, mich hier alleine zu lassen?
Ich laufe voraus, an der unbelebten Strasse entlang, du folgst mir. Wir streiten uns, und ich frage mich, warum du mir nachgehst, wenn du aber doch immer wieder betonst, dass ich auch allein gehen kann. Es w?re ja nicht weit...
Mir ist alles fremd. Die komische Geschichte mit dem Hund und seinem Maulkorb hat mich vollkommen verwirrt und ich sehe nur noch b?ses auflauern. Wo hat sich das abgespielt? Der Hund ist nicht mehr wichtig... Ich schaue dir in die Augen, f?r diese wenigen Sekunden, ist der Streit zwischen uns vergessen und wir sind uns wieder ganz nah. Ohne dass es einer von uns gemerkt hat, sind wir da wo wir hin wollten, beide zusammen, auch wenn keiner erahnt wo es ist.
Es spielt sowieso keine Rolle... Du irrst nur noch umher und br?llst mir zu, dass du meine Schuhe gefunden hast.
Wie du dich abm?hst, sie aus dem Sumpf zu ziehen... Ich entferne mich von dir. Du br?llst und kreischt. Weder ?ngstlich, noch sauer, anscheinend hast du alles gefunden. Ich stehe vor einer Br?cke, ein Handtuch um mich geh?ngt, weil wir ab und zu in tiefem Hochwasser stehen... spielt aber auch keine Rolle. Ich bin eine Rolle, die etwas spielt, ich bin wieder ein kleines M?dchen, hilflos und verheult, viel zu klein um ?ber die b?sen Wahrheiten, die sich bald ereignen werden, hindurchzuschauen. Ich stehe wie festgeklebt vor oder auf der Br?cke und entdecke einen ?lteren Mann, mit einer Bierflasche in der Hand. Er beobachtet mich. Ist sie allein? fragt er sich. Wird sie heute abend mein Opfer sein?
Dann kommt er auf mich zu. Er sieht dich nicht. Doch irgendwo hinter mir bist du.
Und ich weiss pl?tzlich, wenn er dich nicht sieht, dann wird er mich vergewaltigen. Er ist die Gefahr die die Nacht darstellt. Vergewaltigung. Tod. Was auch immer... Irgendwas brutales.
Aber jetzt bist du ja da, erscheinst hinter mir; mit deiner schmalen Gestalt bist du der st?rkste f?r mich.
Rette mich, er will mich zu sich holen.
Als er dich sieht, schreckt er zur?ck. Wir sind wieder im Trockenen. Kein Handtuch mehr. Kein kleines M?dchen mehr.
Er unterh?lt sich mit uns. Ununterbrochen fl?stere ich dir dinge zu, denn die Gefahr ist gro? zu stolpern und ihm ausgeliefert zu sein. Er will mich vergewaltigen, verstehst du?. Ich glaube du verstehst.
Vielleicht bist du sogar b?se mit ihm, aber alleine kannst du ihn schlecht von seinem Vorhaben abhalten.
Venedig? ?berall Boote? Alles ist ?berschwemmt... was soll das? Schei?e, wir sind nicht in Venedig!
Der alte Mann ist erledigt, denn nun steht mein Bruder und meine Mutter hinter mir, mein Opa rastet fast aus vor Wut und Hass.
Alle sind hier. Und mein Vater ist weg. Wir stehen bis zum Kopf im Wasser, die Boote rammen uns, aber eigentlich merken wir nichts...

Ich wache auf.






31.1.06 18:35





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